Vier Tipps für den Start

1. Die Teilnahme am Projekt kann nur freiwillig erfolgen.
Das Projekt wird vorgestellt. Anschaulich werden die einzelnen Phasen (vom Moderator/einer Lehrerin oder dem Gruppenleiter) erklärt. Gerade die praktische Seite des Projektes kann wichtig sein. Die Gestaltung einer Ausstellung bzw. Dokumentation und die öffentliche Präsentation können für manche der Jugendlichen besonders interessant sein. Wir tun etwas gemeinsam und wir treten gemeinsam auf.

2. Die Jugendlichen bilden Kleingruppen
(wenn es sich um eine Schulklasse oder eine große Gruppe handelt) und überlegen, was von ihnen alles gemacht werden kann, was sie konkret tun können und wollen.
Regel: Alle Ideen können ausgesprochen werden. Es wird nicht kommentiert! Alle Einfälle werden festgehalten. Die Jugendlichen erhalten den Auftrag, Ideen auf ein großes Blatt zu notieren. Diese Ideen werden später im Plenum vorgestellt.

3. Was möchten wir von den Christen und den Muslimen in unserer Klasse erfahren?
Und welche Fragen haben wir an die Besucher/innen des Jugendzentrums?
Was interessiert uns besonders? Gibt es Orte, bestimmte Rituale und Anlässe, die wir kennenlernen möchten?
Alle Fragen und Themen werden aufgeschrieben und später allen in der Klasse bzw. in der großen Gruppe vorgestellt.
Und wer kann uns bei der Bearbeitung helfen?

4. Wenn die Projektidee (etwas) Gestalt annimmt und die Jugendlichen merken, dass sie sich mit ihren Themen, Interessen und Fähigkeiten einbringen können, dann besteht die Grundlage für eine Entscheidung.
Sollen wir mitmachen, ja oder nein? Oder was müssen wir noch wissen und klären, damit wir entscheiden können?
Und was machen wir gemeinsam – eine Ausstellung mit unseren wertvollen Schätzen oder eine Dokumentation unserer Exkursion in die Religion der Muslime oder der Christen?
Wie können wir über unseren Glauben und Nicht-Glauben sprechen?